Tierfutter-Produzent Royal Canin will Verantwortung übernehmen

„Bei den Gesprächen in Wien vor zwei Tagen hat Royal Canin gegenüber VIER PFOTEN die Zusage gegeben, Verantwortung für diesen schweren Fehler zu übernehmen: Das Unternehmen wird die Rettung der bei brutalen Hundetrainings gequälten Bären unterstützen. VIER PFOTEN hat bereits einen Projektvorschlag bei der ukrainischen Regierung eingereicht: Für die etwa 15-20 betroffenen Bären soll eine Auffangstation errichtet werden, in der die Tiere den Rest ihres Lebens artgemäß verbringen können.

Royal Canin wird dieses Projekt finanzieren. Das Unternehmen wird sich auch aktiv für Partnerschaften stark machen und seine Geschäftspartner und auch andere Organisationen ins Boot holen, wie Hervé Marc, Global Corporate Affairs Director bei Royal Canin, in einer öffentlichen Stellungnahme erklärte.

VIER PFOTEN hat daher beschlossen, seine Email-Protestaktion mit sofortigem Wirken zu stoppen. Wir begrüßen den Willen von Royal Canin, Verantwortung zu übernehmen. Selbstverständlich müssen den Worten Taten folgen. In den kommenden Wochen werden die Verhandlungsteams von Royal Canin und VIER PFOTEN daher einen detaillierten Projektplan erarbeiten, um zu gewährleisten, dass den gequälten Bären wirklich nachhaltig geholfen wird.

Daher bitten wir um Verständnis, dass der Protestlink nicht mehr aktiv ist – er ist Gott sei Dank nicht mehr nötig, da die Proteste ihr Ziel bereits erreicht haben. Wir möchten allen unseren Unterstützern herzlich danken, denn ohne sie wäre eine so rasche Hilfe für die Bären sicher nicht möglich gewesen.“

Quelle: VIER PFOTEN

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